Ein Besuch beim Zahnarzt, auch bei Kopf- und Rückenschmerzen!?

Es gibt verschiedene Symptome und Schmerzen, die nicht gleich auf den Mund- und Kieferbereich deuten. Diese können über den Kopf- und Gesichtsbereich hinaus bis hin zum Bewegungsapparat gehen (z.B. Rückenschmerzen).

Betroffene Patienten durchlaufen meist mehrere Instanzen, beim Hausarzt, Orthopäden, Physiotherapeuten und Co. ohne Aussicht auf Besserung. Diese Schmerzen können durch eine Störung des Zusammenspiels von Ober- und Unterkiefer entstehen. Wird die Ursache nicht richtig erkannt, so können sich daraus chronische Schmerzen und sogar bleibende Schäden entwickeln.

Diese Störung wird als CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) bezeichnet. Das bedeutet, dass der Unter- und der Oberkiefer nicht richtig zueinander liegen. Dies kann bedingt sein z. B. durch fehlerhaften Zahnersatz, Zahnfehlstellungen (falscher Biss), abgebrochene kieferorthopädische Behandlung oder auch Unfallverletzungen. Um die Ursachen zu ermitteln, ist eine ausführliche Kommunikation mit dem behandelnden Zahnarzt/Arzt notwendig. Es müssen alle Möglichkeiten besprochen und alle im Vorfeld gelaufenen Behandlungen berücksichtigt werden.

Spannungskopfschmerz, Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Tinnitus, Mundöffnungseinschränkung, Schmerzen im Kopf-, Mund- und Kieferbereich, Gelenkgeräusche (Knacken, Reiben, Knirschen) oder Schwindel.

In speziellen Fällen kann vor der zahnärztlichen Behandlung ein Besuch bei Physiotherapeuten erforderlich sein. Hiermit erreicht man die perfekte Ausgangssituation, um das Kiefergelenk und den Kiefer zu vermessen. Dies ist die Grundlage für eine weitere individualisierte, maßgeschneiderte Aufbissschiene im Rahmen der fundierten CMD-Therapie.

Waren bisherige Therapien bei Ihren Problemen erfolglos, sollten sie Ihren Zahnarzt auf Ihre Symptome und Schmerzen ansprechen! Folgende Leistungen können zum Umfang unserer CMD-Therapie gehören: CMD-Kurzcheck – eine kurze Untersuchung, Beurteilung der Lage und Einschätzung der auf Sie zukommenden Kosten.

Hier wird die Diagnose erstellt und der Plan der weiteren Behandlung erarbeitet. Mit der manuellen Funktions- und Strukturanalyse wird die Diagnose erstellt, um die weiteren Vorgehensweisen wie z.B. ein DVT oder MRT (bildgebende Untersuchungen) zu bestimmen. Anschließend folgt die instrumentelle Funktionsanalyse, die Grundlage für die Schienenerstellung ist. Der wichtigste Bestandteil der Untersuchung ist die Funktionsanalyse!

Der Computer wird zur dreidimensionalen Vermessung des Kiefergelenkes und zur Bewegungsanalyse hinzugezogen. Die BISSanalyse – Hierbei wird der Biss mittels genauer Untersuchungsmethoden analysiert (Bissnahme, Kiefermodelle und Zebris®) und dem Patienten die Fehlstellungen verdeutlicht.

Mit der genau eingepassten Bisskorrekturschiene wird ein Bissfehlstand ausgeglichen, diese führt zur Entlastung.

Diese Versorgung erfolgt nach der erfolgreichen Behandlung. Die kooperative Mitbehandlung der Ärzte und Therapeuten – wir erstellen einen Plan und erläutern Ihnen welche begleitenden Therapiemaßnamen notwendig sind.

Wenn Sie mehrere Fragen mit ja beantworten können, sollten Sie Ihren Zahnarzt auf eine Behandlung der CMD ansprechen:

  • Haben sie empfindliche Zähne?
  • Knirschen Sie mit den Zähnen?
  • Ist Ihre Mundöffnung verringert?
  • Knackt Ihr Kiefer beim Kauen?
  • Haben Sie Schmerzen beim Kauen?
  • Haben Sie Schmerzen im Nacken-, Rücken- und Schulterbereich?
  • Haben Sie Schmerzen im Ohr?
  • Haben Sie störende Ohrgeräusche?
  • Leiden sie vermehrt unter Stress?
  • Haben Sie Depressionen?

Sollten Sie bereits längere Zeit diese Beschwerden haben, dann handeln Sie und sprechen mit Ihrem Zahnarzt!