Was sind Implantate?

Zahnärztliche Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die im Kieferknochen verankert werden und Prothesen oder anderen Zahnersatz tragen. Als Materialien werden heute fast ausschließlich Titan, Zirkon, oder Kombinationen aus beiden Werkstoffen verwendet.

  • Ihr neuer Zahnersatz lockert sich nicht.
  • Es sind vier oder mehr Zahnimplantate auch an einen Tag möglich (z.B. All-on-4® / All-on-6®)(festsitzender Zahnersatz auf 4-6 Implantaten)
  • Die neuen Zähne erhalten Ihnen die Kaukraft, sodass auch knackige Äpfel oder knuspriges Brot kein Problem darstellen.
  • Der Kieferknochen bildet sich nicht zurück.
  • Die Nachbarzähne müssen nicht abgeschliffen werden.

Mit den modernen All-on-4® oder All-on-6®-Behandlungskonzepten erhalten Patienten in der Praxis „Schöner Mund“ eine schnelle, effektive und sichere Sofortversorgung bzw. Sofortimplantation. Patienten gehen somit an nur einem Tag mit festen Zähnen nach Hause.

Die Vorteile:

  • keine langen abzuwartenden Einheilzeiten mit schlechtsitzendem provisorischem Ersatz
  • Umgehung von Knochenaufbau-Maßnahmen.
  • Hohe Kosteneffizienz

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  • Das Implantat wird unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingebracht. Es ist in der Regel nach 3-4 Monaten (Unterkiefer) und 6 Monaten (Oberkiefer) problemlos eingeheilt.
  • Im Anschluss wird das eingeheilte Implantat oberflächlich freigelegt und darauf eine so genannte Suprakonstruktion (Verbindungselement) aufgeschraubt.
  • Im letzten Schritt erfolgt die Befestigung des eigentlichen Zahnersatzes.
    Die moderne Zahnmedizin ist heute in der Lage, Zahnverluste durch künstliche Zähne (Implantate) zu beheben. Die “Neuen” funktionieren wie gewohnt, sie sitzen fest im Kiefer und sind so belastbar wie natürliche Zähne. Und: Implantate sind für Außenstehende nicht als Zahnersatz zu erkennen.
  • Schlechte Mundhygiene
  • schwere Erkrankungen (z.B. Osteoporose, schlecht eingestellter Diabetes mellitus u. ä.)
  • Rauchen!
  • Entzündungen

Obwohl eine Implantation ein sehr schonender Eingriff ist, können als Folge der Operation Schwellungen, Blutergüsse, Wundschmerzen, leichte Blutungen oder erhöhte Körpertemperatur auftreten. Die genannten Beschwerden bilden sich in der Regel nach einigen Tagen zurück. Sie sind zwar beeinträchtigend, aber normalerweise unbedenklich.
Daneben kommt es -allerdings sehr selten- zu:

  • Implantatverlust (in 2 – 3 % der Fälle heilen Implantate nicht ein)
  • Nervschädigungen mit Taubheitsgefühlen
  • starken Blutungen
  • Schädigung der Nachbarzähne
  • Entzündungen des Kieferknochens oder der Kieferhöhle

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen einen Festzuschuss, zur sogenannten Regelversorgung, also zu dem Zahnersatz.

Um einen langfristigen Erfolg zu sichern, sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen, am Anfang im Abstand von etwa drei Monaten, zwingend notwendig. Hierbei sollte auch eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden.